Bis unser heutiger
8:5 Sieg gegen die Gnarrenburger Sportskameraden feststand, wurden meine Nerven mal wieder reichlich strapaziert.
Wegen des Schneefalls befürchtete ich, dass die Gäste den Termin aufgrund der relativ langen Anfahrt hätten verschieben wollen. So klingelte morgens um 9 Uhr, kurz bevor ich mich auf Richtung Halle machen wollte, auch das Telefon.....woher wissen die blöden Call-Center-Agenten eigentlich immer, dass man gerade überhaupt keine Zeit hat...nerv?? Spielbeginn sollte dann um 10 Uhr sein....doch kein Gegner zu sehen. Selbst Wilm, nach Abtanzball am Vorabend etwas matt und erst 5vor12 in der Halle, hatte so noch reichlich Zeit, sich einzuspielen. Während ich mich dann nach Hause bewegte, um den Gnarrenburger Mannschaftsführer telefonisch zu erreichen (ich hatte die Durchwahl nicht dabei...leider war in click-tt auch keine drin...toll!) trafen die Gnarrenburger zwischenzeitlich gg. 10:40 Uhr in der Halle ein. Als ich gg 10:45 Uhr wieder in der Halle war, sagte mir der Gästecoach, dass wir unser Spiellokal in click-tt mal ändern müssten - dort hätte die BBS als Spiellokal 1 gestanden und dort hätten sie so lange gesteckt. Ich konnte das nur damit erwidern, dass er sich dann eine alte Liste (so von 08/2008) ausgedruckt/angesehen haben müsse, denn in click-tt ist mit Sicherheit nur (!) die Grundschule am Sachsenhain vorhanden (wo wir das Thema hier im Forum grade unter der Dauelser Rubrik hatten). Vermutlich nur eine Ausrede, damit wir auf alle Fälle trotz der Verspätung spielen. Wie auch immer - die wäre gar nicht nötig gewesen, weil ich es nicht so eng sehe mit den Verspätungen und dann bei dem Wetter - wir hätten auch nach einer Stunde Verspätung noch gespielt....und die ist es dann mit dem Spielbeginn 11 Uhr auch geworden.
Zum sportlichen ist diesmal zu sagen, dass es mal wieder ein Spiel war, das jedes Team hätte gewinnen können. Mit etwas Glück hätten wir aber auch 8:1 siegen können, denn alle vier 5-Satz-Spiele gingen an die Gäste. Wir mit Nicolai Cordes für seine Schwester Natascha, die einen Friseurtermin wg. des am Abend bevorstehenden Abtanzballs hatte. Gnarrenburg komplett. 1:1 nach den Doppeln, wobei Nicolai und Dennis nach 2:1 Führung noch im 5. vergeigten.
Das obere Paarkreuz in den ersten beiden Einzelrunden unsere Achillesferse. Der geschwächte Wilm (zuletzt in guter Form) verlor leider beide Spiele in 5 Sätzen, während Matze dies nur 1x gg. die Nr. 2 Reinhard mit 10:12 über sich ergehen lassen musste. Die Nr. 1 Burmester konnte er in 4 niederhalten.
In der Mitte diesmal zunächst Dennis am schwächeln. Gegen den sehr defensiven Müller fand er (wie schon im Doppel) nicht ins Spiel und verlor deshalb glatt in 3 Sätzen - umgekehrt lief es dann gg. Rischke. Für den 5:5 Zwischenstand vor der letzten Einzelrunde sorgte dann recht souverän Nicolai bei seinen beiden 4-Satz-Siegen. Auch gegen Müller spielte er sich geduldig und taktisch klug zum Erfolg.
Alles lief eigentlich auf ein Untenschieden hinaus, doch dann platzte bei unseren Spielern endlich der Knoten, allen voran bei Dennis, der mit dem 3:1 Sieg gegen Burmester für das 6:5 sorgte. Wilm und Matze hatten dann gegen Rischke und Müller relativ leichtes Spiel, so dass die Niederlage von Nicolai bedeutungslos war. 7:5 Punkte stehen jetzt zu buche und ich erwarte am 05.12. gegen den Tabellenletzten aus Lübberstedt einen klaren Erfolg, damit wir unsere Chancen auf den 3. Tabellenplatz wahren können. Aufstellungstechnisch wird es in den kommenden Wochen auch noch spannend. Natascha konnte heute zwangsläufig nicht punkten und Nicolai sowie Matze Janke (Jungen-Kreisliga) sind ihr dicht auf den Fersen - da deutet sich ein Zwangswechsel aufgrund der Quotienten an, denn die beiden Jungs haben noch 2 Möglichkeiten zu punkten, Natascha nur noch eine, mit vermutlich nur noch einem Einzel.
Heute auch im Einsatz Daverden bei Spitzenreiter Tarmstedt. Da die Truppe von Andre Wendelken ohne Lennart Heitzhausen antreten musste (Tarmstedt komplett) war aus meiner neutralen Sicht von Beginn an klar, dass es eine einseitige Partie werden sollte.
8:2 hiess es am Ende. Immerhin konnten Hermann und Felix in der 2. Einzelrunde die starken Litwinow und Schürenberg niederhalten und für ein etwas erträglicheres Ergebnis sorgen.
Unten hatten Patrick und Klaus nur gg. Pingel Chancen auf einen Spielgewinn (Patrick knapp in 5, Klaus in 4), mussten sich jedoch in allen 4 Spielen geschlagen geben.
In den beiden abschließenden Spielen gegen Gnarrenburg und vor allem gegen Worpswede wird es nur in Bestbesetzung zu Punktgewinnen reichen können - es droht mit jetzt 5:5 Punkten am Ende eine negative Halbzeitbilanz (zumindest was das Punktekonto angeht).