Zickler1966 hat geschrieben:Was mich noch beschäftigte war eine Szene aus unserem Doppel. Die Halle in Blender war bei 2 stattfindenden Punktspielen + Training mit 7 oder 8 Platten ziemlich vollgestellt, so dass es doch recht eng zuging. Schon beim einspielen hatte ich manchmal "Angst", dass mir jemand von der Nachbarplatte auf die Füße tritt, wenn die Bälle cross in unsere Vorhand geschlagen wurden. Nun kam es in der entscheidenden Phase des (ich glaube) 3. Satzes zu einem Crossball in meine Vorhand, den ich gerade noch so wieder rüberschlagen konnte. Leider geriet nun ich dabei in den Spielablauf der rechten Platte (stolperte über die Beine unseres anderen Doppels - dort wurde natürlich gestoppt) und kam ins straucheln, so dass ich meinen nächsten Ball (also nach meinem Schlag noch 3 weitere Bälle), der natürlich cross in die andere Ecke gespielt wurde, logischerweise nicht mehr erreichen konnte. Ist das nun persönliches Pech, also so, als ob ich über meinen Doppelpartner oder eine unsere Platte umrandende Bande gestolpert wäre oooder hätte man da als Schiedsrichter ggf. auch den Ballwechsel stoppen müssen, weil sich beide Doppel-Paarungen während des Ballwechsels in die Quere kamen? Sicherlich keine spielentscheidende Szene, doch es interessiert mich schon, ob man den Punkt ggf. hätte wiederholen müssen....für den Fall, dass es nochmal irgendwo vorkommt.
Hallo Frank,
die Antwort von mir kann ich kurz halten: Hier hätte es einen Stopp geben können und auch müssen. Siehe unter Punkt 9.2.4 der TT-Regel A
Dazu zählt auch eine Kollidierung mit einen oder zwei Spieler vom benachbarten (Doppel-)Spiel.Das Spiel kann unterbrochen werden, wenn die Spielbedingungen auf eine Art gestört werden, die das Ergebnis des Ballwechsels beeinflussen könnte.
Ich hoffe, es reicht Dir so aus.

Zickler1966 hat geschrieben:Was mich noch beschäftigte war eine Szene aus unserem Doppel. Die Halle in Blender war bei 2 stattfindenden Punktspielen + Training mit 7 oder 8 Platten ziemlich vollgestellt, so dass es doch recht eng zuging. Schon beim einspielen hatte ich manchmal "Angst", dass mir jemand von der Nachbarplatte auf die Füße tritt, wenn die Bälle cross in unsere Vorhand geschlagen wurden. Nun kam es in der entscheidenden Phase des (ich glaube) 3. Satzes zu einem Crossball in meine Vorhand, den ich gerade noch so wieder rüberschlagen konnte. Leider geriet nun ich dabei in den Spielablauf der rechten Platte (stolperte über die Beine unseres anderen Doppels - dort wurde natürlich gestoppt) und kam ins straucheln, so dass ich meinen nächsten Ball (also nach meinem Schlag noch 3 weitere Bälle), der natürlich cross in die andere Ecke gespielt wurde, logischerweise nicht mehr erreichen konnte. Ist das nun persönliches Pech, also so, als ob ich über meinen Doppelpartner oder eine unsere Platte umrandende Bande gestolpert wäre oooder hätte man da als Schiedsrichter ggf. auch den Ballwechsel stoppen müssen, weil sich beide Doppel-Paarungen während des Ballwechsels in die Quere kamen? Sicherlich keine spielentscheidende Szene, doch es interessiert mich schon, ob man den Punkt ggf. hätte wiederholen müssen....für den Fall, dass es nochmal irgendwo vorkommt.
Also eher persönliches Pech.
des "Schocks"...
Die Regel sagt es etwas über äußere Störeinflüsse, die der Akteuer nicht beeinflussen kann. Das trifft hier nicht zu, falls ich Franks Beschreibung richtig verstanden habe.
Das wäre gerade im Hinblick auf die aktuelle Wechselsituation doch mal ein interessantes Duell. 